Wir verwandeln die Frankfurter Innenstadt in ein Museum des Protests!

Noch nie war die Versammlungsfreiheit in der Bundesrepublik so umfassend eingeschränkt wie in den letzten 12 Monaten. Und gefühlt noch nie wurde so viel demonstriert und protestiert wie in dieser Zeit.

Rechte Kräfte und Verschwörungsmystiker mobilisieren quasi ununterbrochen. Aber auch linke und migrantische Gruppierungen gehen auf die Straße und auch unpolitische Jugendkrawalle machen immer wieder von sich reden.

 

Welche Form des Protestes wird in dieser Situation reglementiert und welche kann stattfinden? Welche Gründe kann es haben, dass die Gedenkfeier in Hanau, trotz Hygienekonzept, abgesagt werden musste, während die Anti-Corona Demonstration in Berlin, trotz erwartbaren Verstößen gegen die Auflagen, stattfinden konnte? Und wie entwickelt sich die Protestkultur unter dem Einfluss der Pandemie?

Um diesen Fragen nachzugehen haben wir an 5 Installationen gearbeitet, die sich mit unterschiedlichen Protestbewegungen der Coronazeit auseinander setzen. Wie sind ihre Strategien? Und wie die Reaktion aus Gesellschaft, Politik und Polizei?

Nach einer Odysee durch Bürokratie und die Frankfurter Ämter zeigen wir jetzt zumindest 4 der Installationen im Zeitraum zwischen dem 9. und dem 18. Juli in der Frankfurter Innenstadt.