Gedenkmarsch und Erinnerung

Tondatei zur Installation

Ein Schrei nach Aufklärung

Die Installation wurde erstmals im Juli an der Eschersheimer Landstraße ausgestellt, und ist im Rahmen des Rundgangs der HfG im Innenhof des Polizeipräsidiums zu sehen.

Installation: Hannah Borghese und Johanna Schuckhardt

Sprecher*innen: Anna Bardavelidze

Montage: Malin Lamparter

Ton: Nikita Gorbunov

„Nach den rassistischen Morden in Hanau am 19. Februar 2020 haben wir uns auf Mahnwachen, Kundgebungen und Beerdigungen ein Versprechen gegeben: Dass die Namen der Opfer nicht vergessen werden. Dass wir uns nicht allein lassen. Dass es nicht bei folgenloser Betroffenheit bleibt. Die Kameras und Politiker*innen verlassen jetzt wieder die Stadt. Wir bleiben. Wir gründen eine Initiative, um der Solidarität und den Forderungen nach Aufklärung und politischen Konsequenzen einen dauerhaften Ort zu geben. Wir werden nicht zulassen, dass der 19. Februar 2020 unter den Teppich gekehrt wird – so wie die unzähligen rechten Morde zuvor. Und auch nicht, dass erneut Täter geschützt und ihre Gewalt verharmlost werden.“

Initiative 19. Februar Hanau

„Wo von der Bundesregierung lediglich 106 Tötungsdelikte als rechts motiviert gewertet werden, ergeben Recherchen der Amadeu Antonio Stiftung eine weitaus höhere Zahl: Mindestens 213 Todesopfer rechter Gewalt seit dem Wendejahr 1990 sowie 13 weitere Verdachtsfälle.“

Amadeu-Antonio-Stiftung